ERKENNTNISSE aus meinem Leben

ÖLGEMÄLDE von  CHRISTIAN MARIA WAGNER

ÖLGEMÄLDE von CHRISTIAN MARIA WAGNER

Ein ganzes Leben reicht nicht, zu verstehen, was in uns selbst ist, wahrzunehmen, wer wir selbst sind.
Aber die Jahre führen uns durch Tageszeiten, durch Morgen, Mittag, Abend und Nacht.Und immer wieder begegnen wir anderen Kräften, anderen Aufträgen, immer wieder machen wir andere Erfahrungen mit uns selbst.
Gefühle aber öffnen uns nicht nur den Zugang zu uns selbst, sondern auch zum anderen Menschen.
Es ist Zeit für den Mut zu sagen: Das fühle ich! Danach sehne ich mich!
Denn Mut ist nötig, zu bekennen , wer wir sind, da wir doch uns selbst noch kaum verstehen.
Ein Gefühl ist wie ein Kind, das weint und lacht, Hunger hat und bemerkt sein will. Wer zu seinem Gefühl zu oft sagt: Sei still, ich habe jetzt keine Zeit für dich, dessen inneres Kind sitzt eines Tages in einer vergessenen Ecke und trauert, wird krank und verkümmert.

Mit Gefühlen soll man umgehen wie mit einem Kind. Man sieht ihm aufmerksam zu. Man hört was es klagt, man leidet mit ihm, wenn es leidet.
Denn Gefühle sind die lebendigsten Kräfte in uns und keine andere „Kraft in uns bringt so Lebendiges hervor.
Ein Kind hat auch Wünsche, berechtigte, gute, schöne, die nicht zu erfüllen sind. Dann nehmen wir es auf den Arm und sind mit ihm traurig. Aber wir schicken es nicht weg.
Das Kind kann verstehen, daß es nicht alles haben kann. Aber lieben muß man es, ihm Mut geben und Fröhlichkeit und Raum, seine Kräfte zu regen!

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